Gemälde von Karl Kähler

Karl Kähler ( 1944 - 2021)

In Gotenhafen an der Ostsee, dem heutigen Gdingen geboren, kam er durch die Wirren des Krieges nach Bad Staffelstein.
Schon auf dem Gymnasium in Coburg gab es wenig, was ihm so viel Freude wie das Malen bereitete. Und so wurde er Schüler von Elisabeth Kühn und schaute auch auf eine Stippvisite bei den Bildenden Künsten in München vorbei.

Durch frühes, krankheitsbedingtes Ausscheiden seines Vaters aus seiner Firma, übernahm er diese.

Er hatte in all den Jahren jedoch nie aufgehört zu malen. Außer seinen Freunden und der Familie bekam aber nie jemand seine Bilder zu sehen. Bis Anfang der 90er Jahre, als er von Bekannten gedrängt wurde, seine Ölgemälde auszustellen.

Nach der ersten Ausstellung in Köln, in der Galerie Anne Marzorati, folgte eine große Werkschau in der Galerie Tauber in Pegnitz und 
dann eine ganze Ausstellungsserie im Rahmen der Aktion „Kunststraße Fränkische Schweiz“: Forchheim (Rathaushallen), Tüchersfeld, Creußen, 
Gößweinstein... Es folgten unter anderen Stationen wie München (Maximiliansplatz), Hamburg, Düsseldorf und in Aachen (Galerie im Kapuziner Graben).

Nach seinem beruflichen Ruhestand im Jahr 2001, widmete er sich bis zu seinem Tod ganz der Malerei.

Karl Kähler